Motive
Die Steigerung und Verbesserung des eigenen Aussehens oft das Hauptmotiv für diese Formen der Chirurgie dar. In den meisten Fällen besteht bei den Patienten aber kein krankhafter Schönheitswahn, sondern der Wunsch nach einem als normal und attraktiv empfundenen äußeren Erscheinungsbild. Da in vielen Fällen auch angeborene Fehlbildungen oder Entstellungen durch Krankheit oder Verletzung den Wunsch nach einem Ästhetischen Eingriff bedingen, ist zwischen Ästhetisch- Plastischer Chirurgie und Rekonstruktiver Plastischer Chirurgie oft keine eindeutige Trennung möglich.
Aufgabe der Fachärzte ist es echte Wahrnehmungsstörungen bei Patienten zu erkennen, da diesen Patienten mit Operationen nicht zu helfen ist. Die gestörte Wahrnehmung des eigenen Aussehens bezeichnet man als Dysmorphophobie, deren tragischstes Beispiel wohl Michael Jackson war.